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Pressemitteilung - Dortmund, 15.05.2009


KfW-Pumpenprämie für bestehende Wohngebäude
Neues Förderprogramm zur Optimierung der Wärmeverteilung
Dortmund. Ein zum 1. April 2009 gestartetes Förderprogramm der Bundesregierung belohnt jetzt den Einbau von Heizungspumpen der Energieeffizienzklasse A in bestehende Wohngebäude mit einer staatlichen Pumpenprämie. Wie der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE mitteilt, werden die Gesamtkosten für die Pumpe inklusive Montage mit 25 Prozent bezuschusst, mindestens jedoch mit 100 Euro. Besonders in Mehrfamilienhäusern kann die Pumpenprämie bei Vorhandensein mehrerer bzw. größerer Pumpen sogar deutlich höher ausfallen. Die Pumpenprämie ist Bestandteil einer Sonderförderung, die über die KfW abgewickelt wird und ein Zuschussbudget von insgesamt 200 Mio. Euro umfasst, d.h. es handelt sich in diesem Falle nicht um Darlehen, die zurückgezahlt werden müssen.

 

Die staatliche Förderung des Pumpenaustauschs ist damit auch für Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise und Gemeindeverbände ein interessanter Anreiz, kurzfristig die Wärmeverteilung ihrer Wohngebäude zu optimieren und die Nebenkosten für die Mieter deutlich zu reduzieren. Dabei kann die Pumpenprämie auch für mehrere Liegenschaften beantragt werden, die Bezuschussung erfolgt pro Objekt. Das Zuschussvolumen pro Antragsteller ist nach oben nicht begrenzt, so dass auch bei Gesamtinvestitionen von mehreren tausend Euro ein Viertel der Kosten erstattet wird.

 

Wilo verweist in diesem Zusammenhang auf über 25 Millionen technisch überholte ineffiziente Heizungspumpen im Gebäudebestand. Der Einbau von Hocheffizienzpumpen der Energieeffizienzklasse A lohnt sich vor allem dort, wo bisher ungeregelte Standardpumpen zum Einsatz kommen. Denn solche auf den ersten Blick unscheinbare Pumpen zählen zu den größten Stromverbrauchern im Gebäude. Durch das Stromsparpotenzial der neuesten Pumpengeneration von bis 80 Prozent bringt ein flächendeckender Austausch ungeregelter Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen den Verbrauchern nach Wilo-Berechnungen ein Einsparpotenzial von rund 1,6 Milliarden Euro und dem Klima eine Entlastung um fünf Millionen Tonnen CO2 im Jahr.

 

Dass es Sinn macht, in die Optimierung der Wärmeverteilung zu investieren, erläutert Peter Stamm, Vertriebsleiter Deutschland der WILO SE: „In der Wohnungswirtschaft wird Energieeffizienz nicht nur im Hinblick auf den ‚Energiepass’ zunehmend wichtig. Denn bereits jetzt haben die stetig gestiegenen Energiepreise die Nebenkosten in schwindelerregende Höhen getrieben. Vermieter, die die so genannte ‚zweite Miete’ durch einfach realisierbare Maßnahmen deutlich senken, sichern sich zugleich einen Wettbewerbsvorteil am Wohnungsmarkt.“ Für die Heizungsanlagen größerer Wohngebäude bietet der deutsche Pumpenhersteller die Hocheffizienzpumpe „Wilo-Stratos“ in verschiedensten Ausführungen an. Damit lässt sich ein Großteil der vorhandenen Altpumpen durch hocheffiziente Pumpentechnologie bedarfsgerecht ersetzen. Für kleinere Mehrfamilienhäuser steht zudem die Serie „Wilo-Stratos ECO“ zur Verfügung.

 

Die Beantragung ist denkbar einfach. Hat der Heizungsinstallateur eine oder mehrere neue Hocheffizienzpumpen eingebaut (Abschluss der Maßnahme nach dem 31. März 2009), stellt er eine Rechnung über die Gesamtkosten für Pumpe/n und Einbau aus. Hier muss der Hinweis auf die Energieeffizienzklasse A enthalten sein. Anschließend braucht nur noch im Internetangebot unter www.kfw.de der „Antrag auf Gewährung eines Zuschusses im Programm Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung (431)“ heruntergeladen und ausgefüllt werden. Dieser wird dann mit der Rechnung und einer Kopie des Handelsregisterauszuges oder eines geeigneten gleichwertigen Nachweises an die KfW in Berlin (Anschrift auf dem Antragsformular) gesendet. Der Antrag muss bis spätestens sechs Monate nach Abschluss bei der KfW gestellt werden.

 

Neben dem Pumpenaustausch empfiehlt Wilo der Wohnungswirtschaft, im Rahmen der KfW-Sonderförderung die gesamte Heizungsanlage energetisch und umweltgerecht zu modernisieren. Dabei werden beispielsweise auch die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, die Verbesserung der Regelungstechnik und der Einbau von modernen voreinstellbaren Thermostatventilen bezuschusst.

Weitere Informationen zur Pumpenprämie gibt es auch unter www.pumpenpraemie.de und www.wilo.de.

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